Auch Sahra Wagenknecht freut sich über die Wahl von Putin- Bewunderer
Donald Trump. Das Freihandelsabkommen TTIP sei nun "hoffentlich wirklich
tot." Es sei nun endlich die Zeit gekommen für eine "neue Weltordnung".
Das lässt sich nach Meinung von Trump durchaus machen. So bezeichnete
er die Nato als "obsolet". Da rennt er bei Wagenknecht offene Türen ein.
Lafontaine, Putin, Trump. Aus dieser Reihe ist es eindeutig Trump, von dem sich Wagenknecht (und mit ihr die gesamte extreme
und illiberale Linke quer durch Europa) am meIsten erhofft. Der
rechtspopulistische US-Milliardär könnte Wagenknecht und Genossen ihre
kühnsten Wünsche erfüllen. Für eine dialektisch geschulte
Kader-Kommunistin und bekennende Stalin-Apologetin ist das alles gar
kein Problem. Gewissensfragen werden ohnehin untergeordnet behandelt.
Manche kommen mit der neuen Lage offenbar deutlich besser zurecht als
andere.