Aan der Wahl von Donald Trump gibt es nichts zu relativieren und nichts zu
beschönigen. Trumps Programm war und ist auf die Zerstörung der
elementaren Werte und Institutionen des Westens gerichtet. Von den
Institutionen und Normen der amerikanischen Demokratie will sich Trump
dabei nicht behindern lassen, auch das hat er angekündigt, auch das ist
Programm. Die Lage ist also ernst.
Und in diesem Sinne ist es bezeichnend,
welche Kräfte in anderen Ländern des Westens nun ausdrückliche (rechts)
oder klammheimliche (links) Freude über Durchwahl Trumps äußern. Die
illiberale Schnittmenge aus antiwestlichen Phantasien, einer tiefen
Abneigung gegen universale Werte, gegen internationale Verträge,
Institutionen und Vereinbarungen, gegen offene Grenzen für Menschen und
Waren und natürlich gegen die offene Gesellschaft bringt vormals
disparate und zutiefst destruktive Elemente einander immer näher.