Freitag, 11. November 2016

TTIP, Nato: Trump könnte die Träume der extremen Linken in Europa erfüllen

Auch Sahra Wagenknecht freut sich über die Wahl von Putin- Bewunderer Donald Trump. Das Freihandelsabkommen TTIP sei nun "hoffentlich wirklich tot." Es sei nun endlich die Zeit gekommen für eine "neue Weltordnung". Das lässt sich nach Meinung von Trump durchaus machen. So bezeichnete er die Nato als "obsolet". Da rennt er bei Wagenknecht offene Türen ein.
Lafontaine, Putin, Trump. Aus dieser Reihe ist es eindeutig Trump, von dem sich Wagenknecht (und mit ihr die gesamte extreme und illiberale Linke quer durch Europa) am meIsten erhofft. Der rechtspopulistische US-Milliardär könnte Wagenknecht und Genossen ihre kühnsten Wünsche erfüllen. Für eine dialektisch geschulte Kader-Kommunistin und bekennende Stalin-Apologetin ist das alles gar kein Problem. Gewissensfragen werden ohnehin untergeordnet behandelt. Manche kommen mit der neuen Lage offenbar deutlich besser zurecht als andere.