Freitag, 11. November 2016

Trump und der Westen

Aan der Wahl von Donald Trump gibt es nichts zu relativieren und nichts zu beschönigen. Trumps Programm war und ist auf die Zerstörung der elementaren Werte und Institutionen des Westens gerichtet. Von den Institutionen und Normen der amerikanischen Demokratie will sich Trump dabei nicht behindern lassen, auch das hat er angekündigt, auch das ist Programm. Die Lage ist also ernst.
Und in diesem Sinne ist es bezeichnend, welche Kräfte in anderen Ländern des Westens nun ausdrückliche (rechts) oder klammheimliche (links) Freude über Durchwahl Trumps äußern. Die illiberale Schnittmenge aus antiwestlichen Phantasien, einer tiefen Abneigung gegen universale Werte, gegen internationale Verträge, Institutionen und Vereinbarungen, gegen offene Grenzen für Menschen und Waren und natürlich gegen die offene Gesellschaft bringt vormals disparate und zutiefst destruktive Elemente einander immer näher.