Donnerstag, 6. März 2014

Europa muss jetzt vereint stehen - auch zu seinen ureigenen Grundsätzen und Werten

"Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite wirft Russland vor, Europas Grenzen neu ziehen zu wollen. Moskau verhalte sich "gefährlich" und "unvorhersehbar", sagt sie vor dem Sondergipfel in Brüssel. Was da geschehe, sei eine "offene und brutale Aggression". Es gehe schlicht darum, "die Grenzen neu zu ziehen". Russlands Vorgehen in dem früheren Sowjetstaat sei eine "Machtdemonstration", sagte Grybauskaite weiter und warnte vor einem Dominoeffekt in der Region: "Nach der Ukraine wird es Moldau sein und nach Moldau andere Länder." Moldau streitet mit Russland um das Gebiet Transnistrien und will, so wie es auch die Ukraine geplant hatte, ein Assoziierungsabkommen mit der EU abschließen."
quelle:ntv

Ähnlich ist die Stimmung in den anderen baltischen Staaten, in Polen und anderen ehemaligen Mitgliedsstaaten des Warschauer Paktes. Hier ist man im Hinblick auf die Entwicklung Russlands unter Putin illusionsloser. Sollte Deutschland weiterhin Sanktionen verhindern sowie Versuche teilweise erratischer und "vertraulicher" Sonderdiplomatie gegenüber dem Kreml nicht endlich einstellen, könnte sich der Blick unserer mittel- und osteuropäischen Partner auf Deutschland verändern. Das bedeutete in der Tat eine Spaltung Europas. Europa muss jetzt vereint stehen - auch zu seinen ureigenen Grundsätzen und Werten.