Montag, 6. Mai 2013

Öffnung der FDP gegenüber Lohnuntergrenzen


Gerade die hektisch-aufgeschreckten und unsachlichen Polemiken der Opposition gegen die Öffnung der FDP gegenüber Lohnuntergrenzen zeigen, dass die Liberalen auf dem richtigen Weg sind. 

SPD und Grünen wäre es bedeutend lieber gewesen, die FDP hätte sich hier nicht bewegt. Denn die FDP ist - wie schon mit ihrem Beschluss zur Doppelten Staatsbürgerschaft - tief in die Komfortzone der anderen Parteien eingedrungen. Der politische Wettbewerbsdruck hat sich erhöht und seit diesem Wochenende ist es schwieriger geworden, die FDP zu stigmatisieren. 

In diesen Tage überwiegt die Häme, aber über kurz oder lang wird man sich mit der FDP argumentativ auseinandersetzen müssen. Die teils diffamierenden Kampagnen gegen die inhaltlichen Neupositionierungen der FDP schaden der liberalen Partei indessen nicht. In ihrer Maßlosigkeit schrecken sollte unkontrollierten Entladungen viele Bürger ab. Liberal ist immer auch eine Stilfrage. 

Mit Diffamierungen und bösartigen (teils sogar fremdenfeindlichen) Sprüchen gewinnt man die politische Mitte und Menschen, die sich als Liberale definieren, nicht. In der politischen Mitte punktet man mit pragmatischen und vernünftigen Positionen, die der Lebenswirklichkeit der Menschen Rechnung tragen.