Samstag, 17. November 2012

Mehr Marktwirtschaft für eine "Energiewende 2.0"

"Hunderte Stromversorger in Deutschland erhöhen ihre Preise zum 1. Januar 2013 um teilweise mehr als zehn Prozent." berichtet Focus Online.

Es darf bezweifelt werden, dass noch mehr Subventionen, noch mehr Umverteilung und noch mehr staatlicher Dirigismus dazu beitragen können, die Strompreisspirale zu durchbrechen. Wenn wir die sozialen Auswirkungen der Energiewende abfedern und den Industriestandort Deutschland erhalten wollen, benötigen wir den Einsatz marktwirtschaftlicher Instrumente. 

Ohne einen solchen Systemwechsel - eine Art "Energiewende 2.0" - könnte die ambitionierte Zielsetzung der Energiewende selbst wieder zur Disposition gestellt werden. Horst "Drehhofer" steht längst schon in den Startlöchern.

Energiewende und Klimaschutz aber sind zu wichtig für populistische Spielchen. Die Politik muss das Vertrauen in diese Projekte herstellen und das geht nur über bezahlbare Energie. Es ist Zeit, einiges an Dogmen, Folklore und ideologischen Versteifungen über Bord zu werfen und 
zur Entlastung der Bürger endlich mehr Markt und Marktwirtschaft zuzulassen.