Samstag, 15. September 2012

Aussschreitungen in der islamischen Welt

Der blutrünstige und ganz offensichtlich gesteuerte Mob in Kairo und Bengasi repräsentiert den Islam ebenso wenig wie Anders Breivik oder die Mordbrenner von Rostock-Lichtenhagen das christliche Abendland. 

Weder der Mob noch Breivik sind Ausdruck von Kultur oder Religion, sondern lediglich Repräsentanten von vulgärem gruppenbezogenen Menschenhass. 

Ein solcher bösartiger und menschenfeindlicher Mob tobt - angeführt von veritablen Hasspredigern und Empörung heuchelnden Brandstiftern - in just diesem Augenblick auch in Deutschland und Europa. Man findet sich auf Facebook und Portalen wie den PI News. Breivik selbst ist das Ergebnis dieser menschenfeindlichen Hetze und Hysterie. 

Der Mob in den Hauptstädten der islamischen Welt nicht Ausdruck von Religion? Was denn dann Ausdruck von Religion sei?, so mag manch einer etwas scheinheilig fragen. Die Antwort lautet: „Pax vobis, Salam aleikum!" Das ist tatsächlich Ausdruck von religiöser Frömmigkeit und die gottgefällig praktizierte Anwendung von religiösen Werten.

Und auch dies sei unmissverständlich konstatiert: Aufrufe zu Rassen-, Klassen- oder Religionshass sind keine Beiträge zu Pluralismus oder Meinungsfreiheit, sondern letztlich nichts anderes als Kriegserklärungen gegen jede freiheitliche und demokratische Grundordnung. Wir alle müssen uns wieder auf eine Kultur der Toleranz, des Respekts und des rechten Maßes besinnen.