Donnerstag, 3. November 2011

FDP-Rebellen betreiben Deutschlands Euro-Ausstieg

Die Wiedereinführung der D-Mark sei "die einzige Lösung" so Carlos Gebauer im SWR-Nachtcafé. Langfristig möchte Gebauer aber auch keine Deutsche Mark im ursprünglichen Sinne, sondern ein "freies Marktgeld", das "staatliche Monopolwährungen" ersetzen soll. Dagegen ist Sarah Wagenknecht eine Pragmatikerin. Mit sozialer Marktwirtschaft hingegen hat das herzlich wenig zu tun.

Nicht allein, was die Ablehnung staatlicher Währungsmonopole angeht, weiß sich Gebauer einig mit seinem prominenteren Mitstreiter Frank Schäffler. Denn Gebauer ist nicht isoliert, sondern - gemeinsam mit Frank Schäffler, Burkhard Hirsch und Holger Krahmer - Initiator des FDP-Mitgliederentscheids zum ESM.

http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/did=8805394/pv=video/nid=200198/11o0fzl/index.html

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/wir-wollen-die-dm-zurueck-carlos-gebauer-heute-abend-im-swr-nachtcaf-.html

Die Diskussion über ein Referendum in Griechenland lässt die langfristigen Ziele der Initiatoren klarer hervortreten. Es geht Gebauer nicht mehr darum, Griechenland aus dem Euro zu katapultieren, sondern Deutschland selbst.

Es ging ihm wohl nie um die Rettung Griechenlands oder die Rettung des Euro, sondern um die Abschaffung des Euro und den Rückbau der EU oder EUdSSR wie Gebauer die Europäische Union in seinen Tiraden nennt (http://ef-magazin.de/2011/11/02/3251-referendum-griechischer-volkswille-und-eurokratischer-unwille). Es geht vor allem um eine andere Partei, die mit der liberalen Formation von Hans-Dietrich Genscher nichts mehr gemein hätte.

Die FDP-Mitglieder haben das Schicksal ihrer Partei in der Hand. Sie sollten gut überlegen, ob sie es in die Hände der Gruppe um Frank Schäffler legen möchten.

https://www.facebook.com/stabileseuropa