Freitag, 20. Mai 2011

CSU-geführtes Bundesinnenministerium bekundet Interesse an ehemaligen Stasi-Mitarbeitern

Eine Nachricht, die sogar mich zum Schmunzeln brachte und meine Leser auf Facebbook zwar nicht begeisterte, aber dafür satirisch inspirierte: Laut Frankfurter Rundschau hat das CSU-geführte Bundesinnenministerium Interesse bekundet, ehemalige Stasi-Mitarbeiter aus der Jahn -Behörde zu übernehmen. Man dachte eigentlich, die ehemaligen MfS-Mitarbeiter würden ihr Expertenwissen heute bei der GEZ einbringen! Aber weit gefehlt! Das weniger an Integration, denn an umfassenden Datensammlungen interessierte Innenressort des Herrn Friedrich (CSU) verlautbarte, es „würde sich einer Verwendung von geeigneten und befähigten Mitarbeitern der Stasi-Unterlagenbehörde in seinem Geschäftsbereich grundsätzlich nicht verschließen“.
Nun ja, Herr Friedrich, wir verstehen schon: Es wird eben immer schwerer, gutes Personal zu finden- zudem aus dem eigenen Leitkulturkreis und Senior-Experten werden ja in allen Branchen gesucht. Mit Vorratsdatenspeicherung kennen sich die Herren der Stasi ja wenigstens schon aus.
Angesichts dieser Wohltätigkeit des Hauses Friedrich (CSU) eröffnet sich ein Strauss an Fragen: Schreiben die Herren dann die Verfassungsschutzberichte oder wäre man eher im operativen Bereich tätig? Und wofür steht das Kürzel CSU heute? Christlich-Sozialistischer Unterschlupf? Die CSU schafft sich ab!