Samstag, 12. Juni 2010

DIE LINKE deckt den Kunstraub der DDR

Um ihren notorisch maroden Staat am Leben zu erhalten, enteigneten SED-Behörden die sogenannten DDR-Bürger manchmal willkürlich. Dass insbesondere der Besitz von "Republikflüchtlingen" und Ausreisenden restlos eingezogen werden sollte, ist hinlänglich bekannt. Uwe Tellkamps Werk "Der Turm" bietet diesbezüglich literarisch verarbeitete Einblicke. Doch teils traf es auch die Überbleibsel der als "gesellschaftlich überkommen" definierten Schichten in der DDR. Die SED hatte es dabei vor allem auf Kunstgüter abgesehen. Vieles wurde in den Westen verkauft.
Für die Partei DIE LINKE steht fest, dass die Rechtsakte der sozialistischen DDR nicht auf Unrecht begründet waren. Konsequenterweise lehnen Honeckers Erben Wiedergutmachung, Entschädigungen und Herausgabe von enteignetem Eigentum noch heute ab. Die gesellschaftspolitischen Errungenschaften des Sozialismus gilt es für DIE LINKE, unnachgiebig zu verteidigen.
http://www.taz.de/1/leben/kuenste/artikel/1/kunstraub-fuer-den-sozialismus/