Dienstag, 27. April 2010

Griechenland und die "Kultur der Korruption"

Die ZEIT fragt, wie man eigentlich eine Kultur verändert, in der Korruption so weit verbreitet ist? Auch wenn Sozialutopisten das immer wieder für wünschenswert erachten, den neuen Menschen wird man nicht schaffen - auch nicht in Griechenland. Der meisten Menschen Tugend beruht auf Mangel an Gelegenheit, das wusste schon Wilhelm Busch. An dieser Stellschraube gilt es anzusetzen. Durch den Rückzug des Staates auf seine Kernbereiche, durch die Aufgabe des staatlichen Anspruchs als ökonomischer Entwicklungsdemiurg aufzutreten, kann Korruption durchaus wirksam unterbunden werden. Deregulierung, wirtschaftliche und politische Freiheit, Transparenz und Rechtsstaatlichkeit heißen die Eckpfeiler dieser Strategie